Ohne Beweise läuft nichts!

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Natürlich kommen auch Schnorrer und gar Betrüger in die Bahnhofkirche und versuchen uns, Geld abzuluchsen. Dabei steht es uns Kirchenleuten gut an, nicht einfach alles zu glauben. Wir wollen nachprüfen und Bestätigungen erhalten. Warum? Weil wir aus Schaden klug geworden sind. Dazu diese Geschichte:

Ein Schnorrer geht von Haus zu Haus: “Mein ganzes Haus ist abgebrannt. Können Sie mir nicht mit einer Unterstützung helfen?” “Haben Sie ein Dokument, das belegt, dass das Haus abgebrannt ist, und das vom Rabbi unterzeichnet wurde?” “Oy. Das ist auch verbrannt!”

Dampf ablassen

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Das sollten wir alle können. Von Mark Twain gibt es diese wunderbare Geschichte dazu:

Mark Twains Flüche erregten den Widerwillen seiner Frau. Als er sich einmal beim Rasieren geschnitten und sein Repertoire heruntergegiftet hatte, wiederholte die Sanftmütige Wort für Wort. Mark Twain starrte sie an und schüttelte den Kopf: “Du hast die Worte, Liebste, aber es fehlt die Melodie.”

Gute, alte Sonntagsschule

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Ich bin immer gern in die Sonntagschule gegangen. Die Geschichten waren spannend; und wenn sie nicht spannend waren, dann waren wir stärker als alle, die uns bändigen wollten. Das hat Spass gemacht.

Trotzdem höre ich in der Seelsorge viele Geschichten von Menschen, die sich als Kind immer davor drückten. Anstatt in der Sonntagschule waren sie auf dem Spielplatz oder bei Freunden.

Und eine Frau berichtete mir das:

“Woher hast Du denn das Geld für das Glacé?” fragt die Mutter argwöhnisch das Mädchen, das gerade von der Sonntagschule nach Hause gekommen ist. “Das hast du mir doch für die Kirche mitgegeben”, antwortet das Mädchen treuherzig. “Aber dort hat der Eintritt nichts gekostet.”

Mein katholischer Freund erzählt

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Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihre Leben endete. Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne. Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehnlicher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten.

Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen liess. Die beiden wurden in einer einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe. Etwa dreissig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten. Sie suchten Petrus auf und sagten: “Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?” – “Nehmt ihr mich auf den Arm?” sagte Petrus. “Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Es wird mir aber nie gelingen, einen Anwalt zu bekommen!”

Mir wird etwas vorgerechnet

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Das hasse ich, wenn mir jemand etwas vorrechnet. Das Leben ist viel komplizierter als eine einfache Rechnung. Ein Beispiel? Hier bitte:

Freund: Rauchst du?

Mann: Ja, ich rauche.

Freund: Wie viele Packungen am Tag?

Mann: 3 Packungen.

Freund: Wie viel Franken pro Packung?

Mann: 6.50 Fr. pro Packung.

Freund: Und wie lange rauchst du schon?

Mann: Seit 15 Jahren

Freund: Also kostet eine Schachtel Zigaretten 6:50 Fr. und du rauchst 3 Packungen pro Tag, was dann 585.- Fr. pro Monat und 7’020.- Fr. im Jahr entspricht?

Mann: Richtig.

Freund: Wenn es 7’020.- Fr. im Jahr macht und du seit 15 Jahren rauchst ergibt das dann 105’300.- Fr.!

Mann: Korrekt.

Freund: Wusstest du, dass du mit dem Geld das du seit 15 Jahren für Zigaretten ausgegeben hast einen Ferrari kaufen könntest?

Mann: Mh. Rauchst du?

Freund: Nein.

Mann: Wo ist dann dein verdammter Ferrari?