Die Sache mit dem Verleihen

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Ein Mann beklagt sich bei mir, dass er aus seiner reichhaltigen Bibliothek immer wieder einmal Bücher verliehen hat, diese aber meist nur nach vielen Mahnungen wieder zu ihm zurück kamen.

Mir kommt sofort die Geschichte vom Gelehrten in den Sinn:

Es war einmal ein Gelehrter, zu dem viele Menschen kamen, um ihm Fragen zu stellen. Eines Tages fragte jemand den weisen Mann: “Warum, Meister, bekommt man eigentlich verliehene Bücher so selten wieder zurück?”

Darauf antwortete der Gelehrte ohne lange nachzudenken: “Weil es leichter ist, die Bücher zu behalten, als das, was drin steht.”

Kinderwitz

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Diesen Witz soll ich im Blog schreiben, bittet mich der Primarschüler von nebenan:

Treffen sich zwei Rosinen. Die eine hat einen Helm an. Fragt die Andere: “Warum trägst du einen Helm?” “Ich muss jetzt dann in den Stollen!”

Die SUVA hat eindeutig Erfolg mit ihren Kampagnen. Schon die Kinder wissen um die Helmtragepflicht!

Mütter

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Was können sie von ihrer Mutter berichten? Ich höre in der Seelsorge viele Geschichten von Müttern – und auch von Vätern. Es sind viele gute Geschichten, aber leider auch viele schwierige.

Und jetzt höre ich von einem Spruch, der im Köln der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts beheimatet ist. Da heisst es in einer Empfehlung an junge Männer: Sie sollten sich nicht an die jüdischen Mädchen heranmachen. Die christlichen Mädchen würden “Jesusmariaundjosef” rufen, da täte sich natürlich nichts. Die jüdischen Mädchen würden “Mame!” rufen. Und die kommt!