Diese Geschichte gefällt mir!

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Der Börsenmakler erscheint an der Himmelstüre. “Wer bist du?” fragt Petrus. “Börsenmakler.” “Was willst du?” “Ich möchte in den Himmel kommen.” “Was hast du Gutes getan?” “Unlängst habe ich am Paradeplatz einer Bettlerin 20 Rappen gegeben.” “Steht das in den Büchern, Gabriel?” “Ja, Petrus, es ist vermerkt.” “Und was hast du noch für Verdienste?” “Auf der Gemüsebrücke habe ich vor Tagen einem Zeitungsverkäufer 10 Rappen gegeben.” “Steht das auch in den Büchern, Gabriel?” “Ja, Petrus.” “Und was hast du noch anzuführen?” “Im Augenblick kann ich mich an nichts erinnern.” Was sollen wir mit diesem Menschen machen, Gabriel?” “Ach was, gib ihm die 30 Rappen zurück, und er soll sich zum Teufel scheren!”

Kindermund

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Ein Kollege berichtet mir von seiner kleinen Tochter. Sie hat gesehen, wie er an der Predigt vom kommenden Sonntag arbeitet. “Was schreibst du da in den Computer?” fragt sie. “Meine Predigt!” “Und der liebe Gott gibt dir ein, was du sagen sollst?” “In etwa so!” “Warum brauchst du dann so viel die “delete-Taste”?”

Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern nachträglich noch ein Frohes Osterfest!

Karfreitag

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Von Hanno Gerke sind diese Worte:

In unsren Tagen den Weg zu wagen

auf in eine neue Zeit;

laufen und springen, Mauern bezwingen,

dazu mache Gott bereit!

Vor schweren Türen Neugier verspüren,

auf dunklen Strecken Spuren entdecken,

Gott wird es segnen – Halleluja!

Dass andre lachen, kann uns nichts machen;

in fremden Weiten wird Gott uns leiten,

die Bahn uns ebnen – Halleluja!

 

Von Angst und Schmerzen in unsren Herzen,

Altem, das gefangen hält,

hat Gott verheißen uns loszureißen:

Ziel ist seine neue Welt.

Wenn wir schwer tragen, wenn wir versagen,

wo uns Barrieren den Weg verwehren,

reicht uns Gott die Hände – Halleluja!

Jetzt also starten, nicht länger warten!

In allen Dingen lässt Gott gelingen

Anfang und Ende – Halleluja!

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen Karfreitag.

Das Umfeld ist wichtig

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Das mache ich jeweils mit dieser Geschichte deutlich: Der Rabbiner in einer kleinen Ortschaft legt wenig wert auf sein Äusseres. Da stellt ihn der Gemeindevorstand einmal zur Rede: “Es schickt sich doch nicht, Herr Rabbiner, das sie in einem solch schäbigen Anzug herumlaufen!” “Aber ich bitte sie”, erwidert der Rabbiner. “Hier kennt mich doch jeder!”

Bald darauf trifft der Gemeindevorstand den Rabbiner zufällig in Wien, und der Rabbiner trägt denselben schäbigen Anzug. Da wird der Gemeindevorstand zornig: “In Zloczow gehen sie so schäbig herum, weil jeder sie kennt. Aber in Wien?” Worauf der Rabbiner gelassen erwidert: “Hier kennt mich doch niemand!”