Das gefällt mir!

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Von dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister La Guardia erzählt man sich folgende Geschichte:

Eines Tages fungierte er, wie er zuweilen tat, als Polizeirichter. Es war ein eisig kalter Wintertag. Man führte ihm einen zitternden alten Mann vor. Anklage: Entwendung eines Laibes Brot aus einer Bäckerei.

Der Angeklagte entschuldigte sich damit, dass seine Familie am Verhungern sei.

“Ich muss Sie bestrafen”, erklärte La Guardia. “Das Gesetz duldet keine Ausnahme. Ich kann nichts tun, als sie zur Zahlung von zehn Dollar zu verurteilen”.

Dann aber griff er in die Tasche und fügte hinzu: “Hier sind die zehn Dollar, um Ihre Strafe zu bezahlen.” Hierbei warf La Guardia die Zehndollarnote in den grauen Filzhut des Bettlers.

“Und nun”, setzte er mit erhobener Stimme fort, “bestrafe ich jeden Anwesenden in diesem Gerichtssaal mit einer Busse von fünfzig Cent – und zwar dafür, dass er in einer Stadt lebt, wo ein Mensch Brot stehlen muss, um essen zu können! – Gerichtsdiener, kassieren Sie die Geldstrafen sogleich ein und übergeben sie sie dem Angeklagten.”

Der Hut machte die Runde. Und ein noch halb ungläubiger Mann verliess den Saal mit siebenundvierzig Dollars fünfzig Cent in der Tasche.

Ein Freund aus Kärnten

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Er liest regelmässig den Blog. Dann schreibt er mir eine Geschichte, die ihm seine Mutter berichtet hat:

“In Klassenzimmer, in dem meine meine Mutter zur Schule ging, fehlte im Dritten Reich das Hitlerbild. Endlich wird es in einem Kasten gefunden. Entrüstet habe die Lehrerin gesagt: ,Wie oft hab’ ich euch schon gesagt, der Führer gehört nicht eingesperrt, sondern aufgehängt!'”

Aus Amerika

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Dieser neue (jüdische Witz) kommt aus Amerika:

Die verheiratete Tochter meldet sich: “Hallo, Mame?” – “Surele, wie geht es Dir?” – “Nicht gut, Mame. Ich weiss nicht, was ich tun soll. Ich muss heute im Verein einen Vortrag halten. In einer Stunde kommen die Kinder von der Schule; ich muss ihnen das Essen machen, und um drei kommt der Vorstand zum Tee, ich soll doch die Rede vorbereiten. Um vier wollen die Kinder einen Zvieri. Ich weiss nicht, was tun.” – “Surele, reg Dich nicht auf. Ich nehme einen Bus in die City, fahre drei Stationen, nehme ein Tram, fahre zwanzig Stationen, steige um in die Subway, fahre zehn Stationen, gehe fünf Meilen zu Fuss, und schon bin ich bei dir. Dann mache ich das Essen für die Kinder; mache den Tee für die Vorstandsdamen. Du kannst deinen Vortrag schreiben, ich mache den Zvieri für die Kinder und sogar ein Dinner für Steve. Dein Mann Steve liebt doch mein Essen.” – “Aber Mame, mein Mann heisst doch gar nicht Steve, sondern Bill. – Ist da nicht 533533?“ – “Nein, da ist 355355.” —— “Heisst das Mame, das du nicht kommst?”

Das hat einfach Klasse!

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Ein Jude steht in Polen vor Gericht. Der Richter fragt ihn.

Name?

Isidor

Kaminsky

Wohnhaft?

Warschau, Seifensiederstr.6

Beruf?

Bankier

Religionszugehörigkeit?

Wie?

Ihre Religion bitte!!

Herr Richter, ich bin der Bankier Isidor Kaminski aus Warschau und wohne in der Seifensiederstrasse! Glauben sie vielleicht, ich bin Buddhist?

Die Hand der Schwiegermutter

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Folgendes Gespräch soll sich zugetragen haben:

Die Ehefrau liegt im Sterben:

Sie: Wenn ich sterbe, hältst du dann bei meiner Beerdigung die Hand meiner Mutter?

Er: Was? Niemals!

Sie: Bitte! Du bist doch mein Mann!

Er: NEIN!

Sie: Du kannst einer Sterbenden doch nicht den letzten Willen versagen?!

Er: Na gut. Aber merk dir eines: die ganze Freude ist jetzt dahin!